Polizeidirektion Osnabrück startet mit fünf Twitterkanälen

Die Polizei im Nordwesten ist jetzt auch auf Twitter aktiv. Polizeipräsident Bernhard Witthaut gab heute den offiziellen Startschuss für die fünf Accounts in der Polizeidirektion Osnabrück. Die polizeieigenen Twitter-Kanäle erstrecken sich auf die regionalen Bereiche Leer/Emden, Aurich/Norden/Wittmund, Stadt- und Landkreis Osnabrück, Grafschaft Bentheim und das Emsland. Bernhard Witthaut: „Gerade bei bedeutenden Ereignissen spielen soziale Medien eine immer größere Rolle. Mit Twitter kann die Polizei in den unterschiedlichen Regionen ab sofort verstärkt Informationen schnell, gezielt und direkt an die Bevölkerung weitergeben. Wir erreichen so mit wenigen Buchstaben viele Menschen."

Neben der Weitergabe von Informationen soll auch der Dialog mit den Bürgern in der digitalen Welt ausgebaut werden. Noch dazu wird die Einsatz- und Ermittlungsarbeit durch Twitter, beispielsweise durch die Begleitung von Sondereinsätzen wie Fußballspiele oder Bombenentschärfungen und durch Zeugenaufrufe oder Personen- und Sachfahndungen, unterstützt. Auch Kuriositäten aus dem polizeilichen Alltag sowie regionale Geschichten dürfen neben Präventionshinweisen, Nachwuchswerbung und Veranstaltungstipps, nicht fehlen. Zusammengefasst: Ein bunter Strauß an Tweets, die die Polizei in den Regionen künftig anbieten wird.

Wie wichtig es in Krisenfällen sein kann, schnell und direkt eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, um beispielsweise Verhaltenshinweise weiterzugeben oder die Öffentlichkeit über Orte zu informieren, die gemieden werden sollten, hat der schreckliche Amoklauf von München gezeigt. Entscheidend kann es zudem sein, Gerüchte und Falschinformationen im Keim zu ersticken, bevor sich im Netz dazu eine größere Community bildet oder sogar mobilisiert. „Gerüchte im Netz sind brandgefährlich und müssen so schnell wie möglich durch die Polizei korrigiert und durch die Fakten richtig gestellt werden - hierzu eignet sich Twitter hervorragend", so Witthaut. In dem Zusammenhang wies der Polizeipräsident bei den im Netz bewusst in die Welt gesetzten Unwahrheiten und Anschuldigungen gegenüber Personen auf eine mögliche Strafbarkeit hin. „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und Straftaten werden konsequent verfolgt."

Den fünf bereits verifizierten Twitter-Accounts in der Polizeidirektion kann unter den Benutzernamen „@Polizei_OS", „@Polizei_LER_EMD", „@Polizei_EL", „@Pol_Grafschaft" und „@Polizei_AUR_WTM", getreu dem Motto, „Sie folgen, wir helfen!", gefolgt werden. Die Tweets der einzelnen Accounts können auch ohne eigene Accounts im Internet gelesen werden. Zur besseren Orientierung vereinfachen Hashtags wie „#PolizeiOsnabrück" die Suche. Allerdings werden nur die „Follower", die den Polizei-Accounts folgen, automatisch über neue Tweets informiert.

 

Bernhard Witthaut gab den offiziellen Startschuss für die fünf Accounts in der Polizeidirektion Osnabrück.

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06.10.2017

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