„Tippen tötet – eine Initiative für sicheres Autofahren“

Die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Polizei eine landesweite Verkehrssicherheitsaktion gestartet, die über die Gefahren bei der Nutzung von Mobilfunkgeräten und ähnlichen elektronischen Geräten, vorrangig beim Führen von Kraft-fahrzeugen, aufklären und sensibilisieren soll. Die Aktion trägt den Titel „Tippen tötet - eine Initiative für sicheres Autofahren" und wird in enger partnerschaftlicher Abstimmung mit dem Land Niedersachsen und dem Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. durchgeführt.

Im Rahmen einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit wurden umfangreiche Maßnahmen, u. a. mit Postkarten, Plakaten, Bannern u. ä. im öffentlichen Verkehrsraum, im Gaststättengewerbe (hierzu insbesondere in den Städten Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Hannover, Olden-burg, Osnabrück, Wolfsburg), an Tankstellen und weiteren Orten vorgenommen. Unter anderem wurden auch Banner sichtbar an Brücken über den Bundesfernstraßen in Niedersachsen aufgehängt.

Am 21. Mai 2014 ist die Verkehrssicherheitsaktion erstmalig gegenüber in der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Nach einer Untersuchung der Versicherungen sei bei etwa 20 % aller Unfälle das Handy die Ursache. Bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde legt das Auto innerhalb von zwei Sekunden 55 Meter zurück. Das entspricht auf einer Landstraße dem Abstand zwischen den Begrenzungspfählen. Die Folgen der Handynutzung können unter Umständen dramatisch sein. Der Handynutzer und Fahrer bringt nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Die Handynutzung ist kein Kavaliersdelikt, so die Polizei.

Tippen tötet  
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