Offene Grenze für vertrauensvolle und erfolgreiche polizeiliche Zusammenarbeit

Die westliche Linienführung der Polizeidirektion Osnabrück auf der Karte zeigt eine Spezialität unserer Polizeibehörde: Wir bilden für Niedersachsen die komplette, etwa 190 Kilometer lange, offene Grenze zum Königreich der Niederlanden ab.

Offene Grenze bedeutet dabei auch ganz besonders, dass wir mit unseren niederländischen Kolleginnen und Kollegen der Politie und der Koninklijken Marechaussee erfolgreich und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Diese internationale Zusammenarbeit gründet sich zum einen auf gesetzliche und vertragliche Grundlagen. Besonders wichtig sind aber auch die persönlichen Kontakte, die Gremienarbeit auf verschiedenen Ebenen und viele gemeinsame Projekte wie die Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) in Bad Bentheim und Bad Nieuweschans.

Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus den Niederlanden, aus Nordrhein-Westfalen, von der Bundespolizei und von der Polizeidirektion Osnabrück sorgen in den beiden GPT´s dafür, dass Straftäter die offene Grenze nicht zum eigenen Vorteil nutzen können. Durch die Besetzung der gemeinsamen Streifen mit deutschen und niederländischen Beamtinnen und Beamten sind die Streifenbesatzungen stets auf beiden Seiten der Grenze zuständig, um polizeiliche Maßnahmen einzuleiten.

Die ganzheitliche und interdisziplinäre Aufgabenwahrnehmung koordiniert bei der Polizeidirektion Osnabrück der Sachbereich Internationale Zusammenarbeit. In Lingen arbeiten in der Regionalen Verbindungsstelle Fachleute mit den Sicherheitsbehörden der Niederlanden täglich sehr erfolgreich zusammen.

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