Aktion Schutzengel (PI Emsland/Grafschaft Bentheim)

Aktion Schutzengel powered by Krone
Das Foto zeigt Auszubildende in Schutzengel-T-Shirts und davor v.l.n.r.: Karl-Heinz Brüggemann, Bernard Krone, Reinhard Winter und Friedrich Kethorn bei der Scheckübergabe

Werlte
Fahrzeugbau Krone unterstützt „Aktion Schutzengel"

Aktion Schutzengel
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Im Juni 2013 fand in Werlte bei der Firma Fahrzeugbau Krone die
Auftaktveranstaltung zur Unterstützung durch die Firma Krone statt. Ab Juni
2013 übernimmt die Firma Krone in Werlte die finanzielle Unterstützung des
Projektes „Aktion Schutzengel", welches von der Polizeiinspektion Emsland/
Grafschaft Bentheim initiiert wurde. Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft
der Landräte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim wurde im Jahre 2006
das grenzüberschreitende Projekt „Aktion Schutzengel" zur Verminderung
schwerer Verkehrsunfälle verursacht durch oder unter Beteiligung von jungen
Fahrern und Fahrerinnen im Alter von 18 - 24 Jahren eingeführt und
erfolgreich umgesetzt. 2010 wurde das Projekt durch den neu gegründeten
Arbeitskreis Schutzengel maßgeblich überarbeitet und in seinen Strukturen
verbessert und eine kontinuierliche Fortentwicklung des Projektes wird
weiterhin angestrebt.

An der Veranstaltung am Montag im Trailerzentrum der Firma Krone nahmen die
Landräte Friedrich Kethorn und Reinhard Winter, Bernard Krone als
Vorsitzender der Geschäftsführung und der Leiter der Polizeiinspektion,
Karl-Heinz Brüggemann, sowie Polizeibeamte aus den Präventionsteams und
Auszubildende der Firma Krone teil. In seiner Begrüßung stellte Bernard
Krone fest, dass das Unternehmen sehr gerne die Unterstützung dieses
wichtigen Präventionsprojektes übernommen habe. Karl-Heinz Brüggemann wies
danach in seiner Rede darauf hin, dass 16- bis 24-Jährige überproportional
die meisten Verkehrsunfälle mit Toten und Schwerverletzten verursachen.
Deshalb habe man 2006 die „Aktion Schutzengel" im Emsland und der Grafschaft
Bentheim ins Leben gerufen. „Für uns ist es wichtig, dass Schutzengel auf
ihre Freundin oder ihren Freund einwirken, damit diese nicht unter
Alkoholeinfluss Auto fahren. Schutzengel zeigen dadurch Zivilcourage und
übernehmen Verantwortung", erklärte Brüggemann weiter und bedankte sich bei
Bernard Krone für die finanzielle Unterstützung des Projektes. Die beiden
Landräte, die weiterhin die Schirrherren der „Aktion Schutzengel" sind,
machten deutlich, dass ein solches Projekt zur Reduzierung von schweren
Verkehrsunfällen beitrage und deshalb so wichtig sei. Die Veranstaltung
wurde musikalisch von Ramona Bahls aus Papenburg untermalt, die zum größten
Teil eigene Lieder vortrug.

Schutzengel kooperiert mit Filmpalast CineWorld Lingen
Das Foto zeigt v.l.n.r.: Gisela Eckholt vom Filmpalast CineWorld, sowie POK Klaus Wermeling und KKin Hiltrud Frese, beide Präventionsteam Polizeiinspektion

Lingen
„Aktion Schutzengel" kooperiert mit Filmpalast Cine-World Lingen


Die Aktion Schutzengel und der Filmpalast Cine-World in Lingen haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Im März 2012 gibt es im Filmpalast die „Schutzengelwochen bei Cine-World". Für den gesamten Monat März 2012 bekommen alle registrierten Schutzengel beim Kauf einer Kinokarte zwei Euro Ermäßigung in Form eines Verzehrgutscheins für Popcorn und Getränke. Erforderlich ist lediglich die Vorlage des gültigen Schutzengelausweises in Verbindung mit einem Bundespersonalausweis.
Im Jahre 2010 erfolgte im Informationszentrum der RWE Power AG am Kraftwerkstandort Lingen der Neustart, des bereits bestehenden internationalen Präventionsprojektes „Aktion Schutzengel - Actie Beschermengel". Die „Aktion Schutzengel - Actie Beschermengel" wurde im April 2006 auf Initiative des Präventionsteams der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim ins Leben gerufen. Die Landräte Hermann Bröring und Friedrich Kethorn hatten seinerzeit die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen und werden diese auch nach dem Neustart weiterführen. Die „Aktion Schutzengel" hat die Reduzierung von schweren Verkehrsunfällen unter Alkohol- und Drogeneinfluss im Bereich der Risikogruppe der jungen Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren zum Ziel. Die Grundidee besteht darin, den Einfluss junger Frauen auf ihre Freunde zu nutzen. Diese jungen Frauen wurden seit Beginn des Projektes gebeten, Schutzengel ihrer Begleiter zu werden. Sie sollen den jungen Männern deutlich machen, dass sie sich nicht unter Drogen- und Alkoholeinfluss hinter das Steuer setzen und damit sich und andere gefährden.
Seit Beginn der „Aktion Schutzengel" hat es in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim eine Reduzierung bei den Verursachern von tödlichen Unfällen durch junge Fahranfänger gegeben. Waren es im Jahr 2004 noch 24 junge Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahre, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursachten, so waren es im Jahr 2011 nur noch 10 Fahrer.

Neustart Aktion Schutzengel im Jahr 2010
v.l.n.r.: Friedrich Kethorn, Karl-Heinz Brüggemann, Dr. Hubertus Flügge, Hiltrud Frese, Klaus Wermeling, Chantal Westerhoff (Politie Twente), Hermann Bröring

Lingen
Neustart des internationalen Präventionsprojektes „Aktion Schutzengel - Actie Beschermengel"
RWE engagiert sich zum Neustart als Hauptsponsor des Projektes



Am Freitag, 5. März 2010 erfolgte im Informationszentrum der RWE Power AG am Kraftwerkstandort Lingen der Neustart, des bereits bestehenden internationalen Präventionsprojektes „Aktion Schutzengel - Actie Beschermengel". Die „Aktion Schutzengel - Actie Beschermengel" wurde im April 2006 auf Initiative des Präventionsteams der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim ins Leben gerufen. Die Landräte Hermann Bröring und Friedrich Kethorn hatten seinerzeit die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen und werden diese auch nach dem Neustart weiterführen. Die „Aktion Schutzengel" hat die Reduzierung von schweren Verkehrsunfällen unter Alkohol- und Drogeneinfluss im Bereich der Risikogruppe der jungen Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren zum Ziel. Die Grundidee besteht darin, den Einfluss junger Frauen auf ihre Freunde zu nutzen. Diese jungen Frauen wurden seit Beginn des Projektes gebeten, Schutzengel ihrer Begleiter zu werden. Sie sollen den jungen Männern deutlich machen, dass sie sich nicht unter Drogen- und Alkoholeinfluss hinter das Steuer setzen und damit sich und andere gefährden.
Seit Beginn der „Aktion Schutzengel" hat es in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim eine Reduzierung bei den Verursachern von tödlichen Unfällen durch junge Fahranfänger gegeben. Waren es im Jahr 2007 noch 13 junge Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahre, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursachten, reduzierte sich die Zahl 2008 auf 11 und 2009 waren nur noch 8 junge Autofahrer für einen tödlichen Unfall verantwortlich. Im Jahre 2004 lag diese Zahl noch bei 24 Verursachern in dieser Risikogruppe.
Die „Aktion Schutzengel" erhielt während der Projektlaufzeit viel Lob und Anerkennung. Aber auch Änderungs- und Verbesserungswünsche wurden an die Polizei herangetragen und so entstand die Idee eines Neustarts. Ein Arbeitskreis mit Fachleuten aus der Jugendarbeit wurde gebildet, um die bestehenden Strukturen zu verbessern und 16 Institutionen, Verbände und Behörden schlossen sich darin zusammen. Neben dem Präventionsteam der Polizei gehören der Kreissportbund Emsland und Grafschaft Bentheim, die Politie Twente, die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, die Städte Lingen, Meppen, Nordhorn und Papenburg, die Berufsschulen Lingen, Meppen, Nordhorn und Papenburg, die Verkehrswachten aus den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim sowie der ADAC Weser - Ems diesem Arbeitskreis an. Mit der RWE Power AG in Lingen konnte für die „Aktion Schutzengel" ein verlässlicher Partner gefunden werden, der durch finanzielle Unterstützung über mehrere Jahre für eine langfristige Planungssicherheit des Projektes gesorgt hat.
In der Auftaktveranstaltung am 5. März im Informationszentrum der RWE Power AG in Lingen stellte der Leiter der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim, Leitender Polizeidirektor Karl Heinz Brüggemann den Schirmherren Landrat Hermann Bröring (Emsland) und Landrat Friedrich Kethorn (Grafschaft Bentheim), sowie dem Leiter des RWE Kraftwerkstandortes Lingen, Dr. Hubertus Flügge, die überarbeiteten Projektinhalte und neuen Ziele vor.
Ziel des Projektes ist es weiterhin, die Zahl der schweren Verkehrsunfälle unter Drogen- und Alkoholeinfluss im Bereich der jungen Fahranfänger zu reduzieren. Zusätzlich soll auch die Zivilcourage bei den jungen Menschen gestärkt werden. Neuerdings werden über die Internetseite zum Projekt Qualifizierungsmaßnahmen wie zum Beispiel Fahrsicherheitstrainings, Erste-Hilfe-Kurse, Kurse zur Stärkung der Zivilcourage etc. angeboten, um die Schutzengel noch besser auf ihre Aufgaben vorzubereiten und zu schulen. Außerdem werden Projektinhalte in bereits bestehende Schulungsmaßnahmen der Arbeitskreismitglieder integriert, sodass auch hierüber Qualifizierungen erfolgen.
Ab sofort können sich alle jungen Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren im Internet unter www.aktion-schutzengel.de nach Beantwortung projektbezogener Fragen als Schutzengel anmelden. Sie erhalten dann auf dem Postwege ihren Schutzengelausweis, der zunächst für ein Jahr gültig ist. Während dieser Zeit können die Schutzengel gegen Vorlage ihres Schutzengelausweises und ihres Bundespersonalausweises in zahlreichen Diskotheken und Gaststätten, die auf der Internetseite aufgeführt sind, am Abend ihres Besuches kostenlos ein antialkoholisches Freigetränk erhalten. Die Teilnahme an einer weiteren Qualifizierungsmaßnahme führt zu einer Verlängerung der Ausweisgültigkeit und berechtigt, an monatlichen Verlosungen, bei denen es attraktive Preise zu gewinnen gibt, teilzunehmen.
„Jeder Schutzengel, der einen jungen Menschen davon abhält, sich unter Drogen- und Alkoholeinfluss hinter das Steuer zu setzen und dadurch sich und andere zu gefährden, verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt", erklärte Brüggemann bei der Auftaktveranstaltung in Lingen. „Gerne unterstützt RWE dieses Projekt um dadurch die Sicherheit der jungen Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Jeder junge Mensch, der im Straßenverkehr zu Schaden kommt, ist einer zuviel", ergänzte Flügge. „Besonders hervorzuheben ist, dass hier die Eigeninitiative der jungen Fahranfänger gefragt ist und damit auch das Bewusstsein für die Gefahren des Straßenverkehrs geschärft wird. Auch für uns als bedeutender Arbeitgeber in der Region ist es wichtig, dass unsere Nachwuchskräfte nicht durch Verkehrsunfälle zu Schaden kommen", so Flügge weiter. Das zweite Foto zeigte Hiltrud Frese und Klaus Wermeling vom Präventionsteam der Polizei bei der Übergabe von Ausweisen an drei neue Schutzengel.
Das Foto zeigt v.l.n.r.: Landrat Friedrich Kethorn, Leitender Polizeidirektor Karl-Heinz Brüggemann, Leiter des RWE Kraftwerkstandortes Lingen Dr. Hubertus Flügge, Kriminalkommissarin Hiltrud Frese, Polizeioberkommissar Klaus Wermeling, Chantal Westerhoff (Politie Twente), Landrat Hermann Bröring



Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.aktion-schutzengel.de

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