Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Katastrophenschutz

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz (AfBK), mit Sitz in der Polizeidirektion Osna­brück, betreut als Mittelinstanz und Fachaufsichtsbehörde die Katastrophenschutzbehörden, die Landkreise Aurich, Emsland, Grafschaft-Bentheim, Leer, Osnabrück und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Emden und Osnabrück. Es koordiniert den direktionsübergreifenden Katastrophenschutz bei Ausbildung, die Bewirtschaftung der Bundesmittel; es koordiniert und organisiert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Niederlanden und auch zu anderen Bundesländern.

Das AfBK sieht sich auch als Bindeglied zwischen dem Katastrophenschutz (im Zivilschutz) des Bundes und dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport als oberste Katastrophenschutzbehörde des Landes auf der einen Seite sowie dem kommunalen Katastrophenschutz und den vielen Organisationen, deren Aufgabe es ist den Menschen in Not- und Krisenlagen beizustehen und Hilfe zu leisten, auf der anderen Seite.

Im Katastrophenfall koordiniert das AfBK die überörtliche Hilfe, d.h. es stellt Verbindungen her und Hilfeleistungen bereit, die nicht durch die kommunale Nachbarschaftshilfe erfasst werden. Als Beispiele aus jüngster Zeit sind die Hochwasserlagen an der Elbe in den Jahren 2006, 2011 und 2013 zu nennen.

Auch beim Hochwasser-Katastrophenfall der Stadt Osnabrück im Jahre 2010 hat das AfBK bei der Koordinierung der überörtlichen personellen und materiellen Hilfe mitgewirkt.

Brandschutz

Die Aufgaben des Brandschutzes im AfBK gliedern sich im Wesentlichen in zwei Themenge­biete. Zum einen werden die gesetzlichen Vorgaben des betrieblichen Brandschutzes, Anerkennung und Kontrolle von Werkfeuerwehren abgearbeitet.

Zum anderen liegt ein wichtiger Aufgabenbereich in der Betreuung der freiwilligen Feuer­wehren. Dieser umfasst die Organisation (verwaltungsfachliche Bearbeitung) z. B. Mittelzu­weisung ebenso wie die Ausrüstung und die Aus- und Fortbildung. Bei der Wahrnehmung der Aufgaben im Zusammenhang mit den freiwilligen Feuerwehren unterstützen und beraten die beiden Regierungsbrandmeister (Ehrenbeamte des Landes) und das AfBK in enger Zu­sammenarbeit. Gutachterliche brandschutztechnische Stellungnahmen gehören genauso zum Aufgabenbereich wie die Aus- und Fortbildung der Brandschutzprüfer.

Zivilschutz und Zivil Militärische Zusammenarbeit (ZMZ)

Ein weiterer Aufgabenbereich des AfBK sind die Interessen rund um den sonstigen Zivil­schutz. Dieses beinhaltet beispielsweise das Fernmeldewesen, den Warndienst, die zivile Alarmplanung sowie das Lage- und Meldewesen zum Zivilschutz.

Im Bereich der Zivil Militärischen Zusammenarbeit werden kurzgefasst bestimmte Ange­legenheiten bearbeitet, in denen die Bundeswehr und ihre Bündnispartner Berührungspunkte mit der zivilen Gesellschaft haben. Es geht dabei unter anderem um Schutzbereiche militärischer Einrichtungen, militärische Flug- sowie Übungsplätze als auch Beteiligungen bei Manövern.

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