Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Handwerk

Sicherheitspartner Handwerk und Polizei

Qualifizierte Tischlereibetriebe mit dem Schwerpunkt Fenster- und Türenbau beraten im Sinne der Polizei zur Einbruchsprävention sowie zum Brandschutz und verpflichten sich zu einheitlichen Mindeststandards. Das Konzept der Kriminalprävention sieht vor, dass Mitarbeiter von Tischlerbetrieben und anderen Gewerken an einer zweitägigen Grundschulung für Nachrüstungen von Alt- und Umbauten (Fenster, Türen, pp.) teilnehmen. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen werden sie in die Errichterliste des Landeskriminalamtes Niedersachsen aufgenommen und von der Polizei empfohlen. Zusätzlich erfolgt eine aufbauende Schulung, deren Ziel es ist, die Unternehmen speziell auf die Anforderungen zur Einbruchsprävention im Neubaubereich vorzubereiten. Die Betriebe erhalten nach der ergänzenden Schulung, die durch die Kreishandwerkerschaft angeboten werden, eine Urkunde und werden in einer speziellen Mitgliederliste der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim aufgenommen.
„Die Zeiten, in denen wir bei Einzelpersonen Beratungen im Hinblick auf die Sicherung von Häusern im Bereich der Türen und Fenster durchgeführt haben, wird es in Zukunft so nicht mehr geben. Bei den Schulungen geben wir unser Know-how an die Firmen weiter, die dann in unserem Sinne die Beratungen durchführen", erklärte Karl-Heinz Brüggemann, der Leiter der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim die neue Form der Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben. „Die jetzt flächendeckende Zusammenarbeit zwischen Polizei und Handwerk im
ganzen Emsland und der Grafschaft Bentheim ist ein weiterer Meilenstein auf unserem neuen Weg der Kriminalprävention. Diese neue Form der Zusammenarbeit wollen wir demnächst auch auf weitere geeignete Gewerke ausdehnen", erklärte Brüggemann die weiteren Ziele der
polizeilichen Prävention.

 

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